27.12.2018

Ostseehimmel an Weihnachten

Manchmal passiert es und dann gibt es da so einen Moment. Einen kleinen Augenblick, eine Idee von der man bereits beim entstehen begeistert ist. Eine Gelegenheit etwas zu tun, was man nicht jeden Tag tun kann. Es aber liebend gerne möchte, es der Alltag aber einfach nicht hergibt. 


So einen Moment erlebte ich am 1. Weihnachtsfeiertag. Es ist das erste Weihnachten, welches ich seit Jahren mit dem Mann gemeinsam in Hamburg verbrachte. Ohne die üblichen Verdächtigen um uns herum, ohne die Traditionen eines anderen Heims. Einfach nur wir, der Hund und unser Übernachtungsgast und die Tatsache, das wir die Weihnachtsfeiertage zum allerersten mal ganz so gestalten konnten, wie wir es wollten. 



Heiligabend verbrachten wir sehr entspannt. Die Frage blieb allerdings offen, was am 1. Weihnachtsfeiertag tun? Wie ein Blitz kam dem Mann und mir beinahe gleichzeitig die Idee von einem schönen Spaziergang am Meer. Das Wetter spielte mit. 

Der Himmel hinreißend geschmückt mit wabernden Wolken. Möwen ruhten auf den Sandbanken. Das eine Boot, das Sehnsüchte und Träume weckt, gleitete in aller Ruhe auf dem ruhigen Meer. Einfach toll. 

Der Hund hatte seinen Spaß, wir genossen die salzige Meeresbriese, ließen uns den Wind um die Nase wehen und wärmten uns am späten Nachmittag mit einem heißen Kaffee und einem leckeren, frisch zubereiteten Fischbrötchen wieder auf.


So könnten Feiertage doch eigentlich immer sein. 


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