18.02.2018

E-Book vs. Printbuch - Digital gegen Analog



Die einen hassen E-Books, die anderen lieben sie. Für die einen geht nichts, absolut nichts über ein echtes gedrucktes Buch, die anderen schätzen den Platzgewinn der E-Books. An kaum einem  anderen Thema scheiden sich die Geister so sehr, wie an diesem. Zumindest die Geister der Leseratten.

Seit 2013 bin ich im Besitz meines Kindles und seitdem hat sich mein Leseverhalten komplett verändert. Heute nehme ich mir daher die Zeit und beleuchte mein Leseverhalten mal hinsichtlich E-Book vs. Printbuch.


Wo lese ich was?

Meinen Kindle nehme ich fast überall mit hin, wo ich mit längeren Wartezeiten rechne. Auf den Weg zur Arbeit lese ich beispielsweise in der Bahn. Aber auch in der Mittagspause schalte ich sehr oft meinen Kindle an. Ich habe ihn im Urlaub dabei (natürlich mit unzähligen, ungelesenen Büchern bestückt) und wenn ich im Wartezimmer einer Arztpraxis sitze. 

Ein echtes Buch lese ich allerdings für gewöhnlich nur zu Hause. Gerade dickere Bücher haben mir einfach zu viel Gewicht, als das ich sie mit herumschleppen möchte.

Sehr gerne mache ich es mir zu Hause in meinem Lesesessel mit meinem Buch, einer Tasse Tee oder Kakao gemütlich und manchmal lese ich sogar im Bett vorm schlafengehen. Dabei ist es mir dann egal ob es ein E-Book oder ein gedrucktes Buch ist.


Welche Bücher lese ich als E-Book, welche als Printbuch?

Scrolle ich durch den Inhalt meines E-Readers dann befinden sich dort hauptsächlich Geschichten und Romane, die zu meiner Unterhaltung beitragen. Kein Wunder, denn diese Art der Bücher konsumiere ich auch am häufigsten. 

In meinem Bücherregal befinden ich neben einigen Geschichten und Romanen, auch vereinzelte Fachbücher, Nachschlagewerke, Artbooks, einige meiner Lieblings-Mangas und vor allem auch Reiseführer.

Die Auswahl in meinem analogen Bücherregal ist also wesentlich Vielfältiger.


Besitze ich mehr E-Books oder mehr Printbücher?

Puh... auf meinem Kindle kann ich dies ganz leicht nachvollziehen, hier befinden sich insgesamt 97 digitale Bücher (Stand 11.02.2018), egal ob gelesen oder ungelesen. 

Für meine Printbücher ist es schon schwieriger eine genaue Anzahl festzustellen. Denn nicht alle Bücher befinden sich in meinem Bücherregal. Nachdem ich ein Regal bei einer Renovierung entsorgen musste, befinden sich nun ein großer Teil meiner Bücher in Kartons verpackt und wartet darauf irgendwann wieder ausgepackt zu werden. Ich schätze etwa 200-250 gedruckte Bücher besitze ich.

Noch sind es mehr echte Bücher die sich in meinem Besitz befinden, die E-Books holen allerdings rasant auf.


Wie setze ich meine Markierungen?

Bei einem klassischen Buch gibt es die Möglichkeit Eselsohren zu setzen oder, was ich lieber mag, Lesezeichen zu verwenden. Für Markierungen nutze ich einen Textmarker und manchmal kommen auch Pagemarker zum Einsatz.

Bei digitalen Büchern gibt es die Möglichkeit entsprechend digitale Lesezeichen zu nutzen und einzelne Textpassagen zu markieren. Ist der E-Reader mit dem Internet verbunden, kann ich mir sogar beliebte Markierungen anderer Leser anzeigen lassen.

Suche ich aber eine bestimmte Textpassage, muss ich mich durch die digitalen Lesezeichen erst durchblättern, während ich bei einem Printbuch mir die Seite viel einfacher kennzeichnen kann.


Wie komme ich an neuen Lesestoff?

Klassische Bücher kaufe ich meist im Buchladen oder bestelle mir diese online. Ab und an leihe ich mir auch ein Buch von jemand anderes oder ich bekomme eines geschenkt. 

Bei E-Books habe ich im Grunde nur die Möglichkeit mir diese über eine bestehende Internetverbindung zu kaufen. Beim Kindle gibt es noch die Besonderheit, dass man sich innerhalb einer Familie E-Books gegenseitig verleihen kann, darüber hinaus wird es dann allerdings schwierig. 


Was mag ich nun lieber?

Beiden Medien kann ich definitiv Positives entnehmen und beide Bucharten liebe ich für ihre jeweiligen Vorteile. Vorrangig lese ich E-Books auf meinem Kindle. Für mich ist die schnelle Verfügbarkeit des Lesestoffs, sowie der Gewinn von Platz und Gewicht in der Tasche, einfach Unschlagbar. Zusätzlich stopfe ich meine Wohnung nicht mit Büchern voll, was ich tatsächlich auch sehr angenehm finde. 

Umso mehr schätze ich es allerdings auch ein echtes Buch in den Händen zu halten. Die Seiten  beim lesen umzublättern und das Buch im Regal präsentieren zu können. Ich liebe es Stundenlang durch Buchläden zu streifen und Bücher zu entdecken, die mir online erst gar nicht vorgeschlagen werden.


Wie sieht es bei dir aus, liest du lieber E-Book oder ein klassisches Printbuch?

Mit dem Thema E-Book vs. Printbuch haben sich auch die Buchliebenetz-Mädels Tabea, Tamara und Jana beschäftigt. Schau gerne mal bei Ihnen vorbei!

Kommentare:

  1. Mir geht es ähnlich wie dir: Ich mag beides. Meistens habe ich zu Hause zwei angebrochene Printbücher, aber auf dem reader lese ich unterwegs lieber. Und vor allem mag ich es, nicht mehr so viel im Regal stehen zu haben.

    Liebe Grüße

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    1. Gerade den letzten Punkt finde ich echt wichtig. Ich liebe zwar riesige Büchersammlungen, aber wenn der Platz in den eigenen vier Wänden beschränkt ist, muss man Kompromisse finden.

      Herzliche Grüße, nossy

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  2. So wie du mag ich auch beides und nehme das kindle auch gerner mit, als ein gedrucktes Buch. Muss selbst mal schauen, wie viele (ungelese) Bücher und Ebooks ich noch habe. Und was überwiegt :D

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    1. Mir war zwar bewusst, dass ich schon so einige E-Books habe - das es aber mittlerweile schon beinahe 100 sind, hätte ich wiederum nicht gedacht. Allein aus Platzgründen hätte ich all diese Bücher schon nicht in der gedruckten Version kaufen können. Oder ich hätte sie dann irgendwie wieder loswerden müssen... das wäre aber nicht so meines. Gekaufte Bücher möchte ich ungern weiterverkaufen oder so.

      Lieben Gruß, nossy

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  3. eine schöne idee, das mal so zu beleuchten. ich hab mich ja lang gegen einen ereader gesträubt, weil nichts den geruch eines neuen buches ersetzt und weil bücher, die man liebt sich einfach anders anfühlen, wenn man sie in der hand hält. darum hab ich jetzt glatt den spleen entwickelt, dass ich mir bücher, die mir wichtig sind oder werden, manchmal tatsächlich 2x kaufe. einmal zum bequem lesen am kindle - hier geht es mir vor allem um die gute beleuchtung, die sonst einfach oft nicht gewährleistet ist/war und einmal zum "besitzen" im bücherregal.

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    1. Das ist auch eine interessante Lösung!
      Bei einem geliehenen Buch, welches ich mal durchgelesen hatte, musste ich mir das Buch dann auch selbst kaufen. Sonst mache ich das für gewöhnlich allerdings nicht. Da mir das sonst zu sehr ins Geld geht.

      Lieben Gruß, nossy

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    2. ja, das versteh ich gut. ich mache es auch wie gesagt nur bei sehr wichtigen büchern, daher kommt es nicht allZU oft vor und ist einigermaßen leistbar :) jetzt hab ich aber mal in meinem vorhandenen bücherregal gestöbert und ein paar ungelesene exemplare gefunden, die ich gerne kennenlernen möchte. erstmal bin ich also versorgt :)

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    3. Oh, das klingt gut. Viel Spaß wünsche ich dir beim entdecken der vergessenen Schätze. :)

      Lieben Gruß,
      nossy

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  4. Ich bin da ja etwas altmodisch und greife lieber zum klassischen Buch. Mir würde da beim Ebook was fehlen, denn ich liebe es den Duft der Bücher zu richen, die Seiten umzublättern und etwas in der Hand zu haben. Aber ich kann auch die Vorteile eines Readers nachvollziehen, denn gerade für die Uni nutze ich den auch gerne aus den von dir genannten Gründen. Die Bücher sind immer verfügbar, während ein klassisches Buch vergriffen sein kann. Bei manchen Hausarbeiten hat mir das echt den Arsch gerettet. Und man muss nicht so viele Werke mit in die Uni schleifen.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Wobei ich hier keine Spoiler eingebaut habe und nichts vom Inhalt verraten habe. Möchte da niemanden die Freude beim Anschauen nehmen ;). Aber ich bin sehr gespannt deine Meinung im Anschluss zu hören. Musst mir dann unbedingt verraten, ob du wie ich denkst.

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    1. Oh, dass kann ich mir gut vorstellen. Gerade für solche Gelegenheiten ist ein Kindle sehr praktisch, denn ein Buch steht quasi sofort zur Verfügung.

      Bis ich den Film sehe, wird es bestimmt noch ein Weilchen dauern, denn ich denke ich warte bis der Film digital zur Verfügung stehen wird, bevor ich ihn gucke.

      Lieben Gruß, nossy

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  5. Danke noch für dein Kompliment zu unseren #Buchliebenetzpost :)
    Ich gehe aber trotzdem gerne noch in die kleine Buchhandlung bei uns in der Stadt muss ich sagen :)

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  6. Ein Kindle ist bei mir jetzt noch nicht eingezogen. Gerade auf Reisen denke ich mir dann schon mal: wäre viel praktischer. Aber da ich eh so viel vorm PC sitze, freu ich mich dann abends auf ein ganz altmodisches Buch. Ich mag es auch einfach Seiten umzublättern und mit dem Rest der Familie Bücher zu tauschen...
    Daher bin ich momentan noch ganz analog unterwegs! ;)

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    1. Gerade das tauschen ist natürlich mit echten Büchern wesentlich einfacher zu gestalten. Da muss man dann nur noch den gleichen Lesegeschmack haben ;)

      LG, nossy

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