01.01.2018

Tschüss 2017

Jetzt sitzt ich hier und versuche das Jahr 2017 Revue passieren zu lassen. Was kann, darf und sollte ich hier der Weltöffentlichkeit verraten und was nicht? Mein Jahr 2017 war anders als erhofft. Es war für mich verdammt emotional.

Pusteblume

Zur Einstimmung für diesen Post hier, habe ich mir meinen Post Jahresrevue/-vorsätze für 2017 wieder durch gelesen. Damals habe ich mich gleich zu Beginn gefragt, was das neue Jahr wohl so bereit hält. Abschließend kann ich jetzt sagen, dass das Jahr natürlich nichts dafür kann wie es war.

Es sind wir Menschen die das Jahr gestalten. Die Menschen die uns begegnen, mit denen wir arbeiten und die uns umgeben die für das Jahr verantwortlich sind. Und in aller erster Linie sind wir es natürlich selbst. Die Verantwortung zur eigenen Zufriedenheit, zum eigenem Wohl und zum eigenem Glücklichsein kann an niemand anderem abgegeben werden. So schade es manchmal auch ist...

Rue Morgue
Zombie-Apokalypse in der Silvester-Spiele-Nacht

Wenn ich an 2017 denke, möchte ich mich auch bei diesem Jahr an all die wunderbaren, schönen Momente und Augenblicke erinnern. An all die ersten Male, auch wenn sie unschön waren - denn sie gehören dazu. Und wer weiß, was ich noch aus ihnen lernen werde. Manchmal kommt die Erkenntnis ja erst spät...

Hier sind sie also, meine ersten Male aus 2017:
  • seit Januar 2017 gehe ich regelmäßig zum Tai Chi
  • aufgrund dessen, war ich auch das erste Mal in Jogginghose im Lebensmittelladen einkaufen (ich habe jetzt keine Scheu mehr, mich mit bequemer Jogginghose in der Öffentlichkeit zu zeigen. Yeah!)
  • generell war ich zum ersten Mal ein ganzes Jahr über regelmäßig Joggen (Strike!)
  • an Macarons habe ich mich herangewagt
  • an meine erste Instagram Challenge habe ich teilgenommen #MeettheBloggerDE
  • eine selbst gestaltete Postkarte habe ich drucken lassen und verschickt
  • in kam in den Genuss einer Fototour an einem der berühmtesten Lost Places der Welt, den Beelitzer Heilstätten
  • ich stand beruflich ungewohnten, hilflosen Situationen gegenüber
  • und ich habe das ganze Jahr hindurch so viel geweint wie noch nie zuvor
  • sogar vor meiner Chefin bin ich in Tränen ausgebrochen, mein Akku blinkte rot
  • ich war auf Nordstrand, entdeckte bei einem kleinen Roadtrip weitere Orte und Städte wie beispielsweise Wernigerode  (die Blogposts hierzu sind bereits in Planung, irgendwie hinke ich mit dem bloggen dem Leben ganz schön hinterher) und konnte auch ein paar herrliche Tage auf dem Darss verbringen (auch hierzu wird es noch einen Beitrag geben)
  • die Rätsel in einem Escape Room habe ich mich erfolgreich mit Freunden gestellt
  • als freiwillige Wahlhelferin habe ich bei der Bundestagswahl ausgeholfen
  • habe an der Challenge Inktober teilgenommen und so wieder ein wenig zum malen und zeichnen gefunden
  • und ich habe mich tatsächlich einem Blogger-Netzwerk angeschlossen, dem #Buchliebenetz (meine Beiträge dafür kannst du dir gerne hier ansehen

Dieses Jahr möchte ich nicht die Frage stellen, was das neue Jahr für mich bereit hält.

Liebes Jahr 2018, ich nehme dich einfach so wie du bist. 
Ich werde es zumindest versuchen. 


Kommentare:

  1. Was Thai Chi ist, musst du mir aber mal erklären.
    Ich gehe ständig in langer Unterwäsche zum Einkaufen ;)

    Auch der Rest seines Jahres klingt nicht schlecht, vom Weinen und dem roten Akku mal abgesehen. Aber das musste ich auch durchmachen und es ist immer noch nicht weg.

    Was du für 2018 vorhast, finde ich großartig. So ein Fotodings mit einem Bild die Woche könnte ich auch mal machen...

    Liebe Grüße

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    1. Ich glaube, das muss irgendwann mal einen extra Blogpost werden. Das sprengt hier sonst den Rahmen. ;)

      So schlecht 2017 auch war, rückblickend muss ich sagen: So viele erste Male hatte ich schon lange nicht mehr in einem Jahr. Das merkte ich dann erst beim tippen. :)

      Lieben Gruß, nossy

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  2. Ein sehr schöner Rückblick, da war 2017 ja auch ein aufregendes, wenn auch nicht immer schönes Jahr, aufgrund des Weinen und des roten Akkus, aber der Rest hört sich echt klasse an.

    Einen Escape Room möcht eich mit meinen Freunden auch noch lösen und hoffe das klappt 2018. Im letzten Jahr war das schlicht und einfach finanziell nicht drinnen, da ich meinem Urlaub in London dann doch den Vorzug gegeben habe, aber das war auch richtig so. Denn das hat mir auch zwei erste Male beschert: Das erste Mal in England und das erste Mal fliegen. Dafür haben wir letztes Jahr Lastertag gespielt, was für mich ein weiteres erstes Mal war und sehr lustig war.

    Auf unsere aktion buchliebenetz bin ich auch verdammt stolz, denn ich finde es wichtig das wir Blogger uns unterstützen und austauschen und genau darum geht es ja bei diesem Netzwerk. Dazu macht es eine Menge Spaß und ich bin gespannt, was wir 2018 so für Ideen haben.

    Dankeschön für deine lieben Worte <3. Ja ich finde das ist auch etwas das unbezahlbar und verdammt kostabr ist, die Zeit mit den Liebsten. Ich bin schon gespannt, was wir 2018 alles erleben und habe gar keine Sorge, dass wir nicht mehr so zusammenhalten könnten. Mittlerweile habe ich einen Freundeskreis bei dem ich weiß, dass ich mich auf ihn verlassen kann, dafür ist er halt auch etwas kleiner als noch zu Schulzeiten.

    Ps: Wünsche dir auch noch ein schönes und erfolgreiches 2018.

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    1. So ein Escape Room Besuch ist echt toll, aber wirklich auch ziemlich teuer, dass ist wirklich der Nachteil daran.
      Allerdings gibt es eine wirklich gute Allternative, falls dich das interessiert. Es gibt die Gesellschaftsspielreihe "Exit", die Reihe hat nicht nur Spieleauszeichnungen gewonnen sondern ist tatsächlich auch perfekt für zu Hause in geselliger Runde. Es kostet natürlich nur ein Bruchteil von dem was ein echter Escape Room kosten würde. Und es macht genauso viel Spaß.

      Deine ersten Male sind auch sooo toll und sie werden dir bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben. :)

      Viele Grüße, nossy

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