19.12.2017

[Lesezeit] Aschenkindel - Das wahre Märchen von Halo Summer


Claerie Farnflee wurde vom Schicksal nicht gerade verwöhnt. Erst starb ihr Vater, dann folgte der gesellschaftliche Absturz und seither wird ihr das mühselige Leben in Armut von einer bösen Stiefmutter und zwei garstigen Schwestern versüßt. Ist Claerie deswegen unglücklich? Nein – jedenfalls nicht unglücklich genug, um sich jedem dahergelaufenen Prinzen an den Hals zu werfen. 

So denkt sie, doch an einem düsteren Gewittertag begegnet sie im Verbotenen Wald einem Fremden und das, was sie für unmöglich gehalten hat, passiert: Ihr Schicksal nimmt eine geradezu verstörende Wendung – selbst Prinzen und Bälle spielen darin keine unbedeutende Rolle mehr ...
Kurzbeschreibung: amazon.de


"Aschenkindel" ist in der Welt der Sumpfloch-Saga angegliedert. Genau genommen, zeitlich weit vor den Geschehnissen in Sumpfloch, nämlich zur Zeit des Kinyptischen Kaiserreiches. Einige Begriffe oder Fabelwesen ergeben daher womöglich nur Sinn, wenn einem die Sumpfloch-Saga bekannt ist. Selbst habe ich die Saga regelrecht verschlungen. Bei Aschenkindel war es jetzt anders.


Wie immer, wenn ich es geschafft habe, mich zu stellen, erweist sich die Wahrheit als längst nicht so schlimm, wie es die Furcht davor gewesen ist.
Seite 223


Ich liebe diese Fantasyswelt, daran lag es nicht. Ob ich die Figur Aschenkindel mögen gelernt habe, bin ich mir unsicher. Ich mag ihre störrische Art irgendwie, aber es gab auch einige Situationen in denen ich Ihre Handlungen wahrlich unpassend fand. Die Liebesgeschichte hat mir zu wenig Substanz. Jaja, ich weiß Liebesgeschichten brauchen nicht zwingend Substanz, aber sie fehlte mir einfach. Die Nebencharaktere waren mir zu wenig beschrieben, sodass ich mir keine Vorstellung von Ihnen machen konnte. Was allerdings nicht dramatisch war, denn die lebhafte Claerie schreitet so durch die Geschichte, dass sie die ganze Aufmerksamkeit erhält. 


Es gibt Wahrheiten, die sind zu hässlich, als dass man etwas Gutes darin finden könnte. Trotzdem muss man sie erkennen, sonst wird sich nie etwas ändern.
Seite 228


Ab dem Zeitpunkt als die böse Stiefmutter, plötzlich nicht mehr böse ist, wurde es allerdings merkwürdig. Ich glaube das war der Zeitpunkt, als Anschenkindel mich verlor... und ich keinen Bezug mehr zur Geschichte aufbauen konnte. Der Prinz ihres Herzens wurde mir unsympathisch und bis zum Schluss bin ich mir unsicher, ob diese Verbindung und somit das Ende dieser Geschichte eine Gute ist.

Interessant ist, dass voraussichtlich eine Fortsetzung zu Aschenkindel erscheinen wird. Zumindest hat Halo Summer auf ihrem Blog neulich ein potentielles Cover und einen Arbeitstitel verraten. Vielleicht wird die Fortsetzung ja tiefer in die Story eintauchen und fesselndere Lesemomente hinterlassen. 

Kommentare:

  1. Auch wenn ich eine zeitlang wirklich gern Fantasy gelesen habe, hört sich das ja eher nach keinem guten Tipp an. ;)

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    1. Naja, Ansichtssache würde ich sagen. Immerhin gibt es ja unmengen an Stimmen die von dem Buch hin und weg sind. ;)
      Aber man verpasst definitiv nichts, wenn man das Buch nicht gelesen hat.

      Lieben Gruß, nossy

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