06.11.2017

Das war mein Inktober 2017


Es ist geschehen, es ist vorbei, ich habe es getan! Wie ich dir in diesem Beitrag hier bereits berichtete, habe ich dieses Jahr zum ersten mal an der Challange "Inktober" teilgenommen! Yeah!

Ich weiß gar nicht wie und wo ich anfangen soll, wie ich das erlebte in Worte fassen soll, wie ich dir meine Begeisterung beschreiben soll... Der Inktober hat mich einfach verzaubert. 



Mein Ehrgeiz war geweckt.

Inktober bedeutet 31 Tage lang, jeweils eine Tuschezeichnungen anzufertigen. Für mich war es eine unbeschreiblich riesige Herausforderung, denn gute 10 Jahre habe ich nichts regelmäßig mehr gemalt oder gezeichnet. Während des Zeichenmonats Oktober ging ich noch mal tiefer in mich, der Zeitraum meiner Abstinenz muss in der Realität sogar größer gewesen sein, als es mich meine Erinnerung weismachen wollte... wie dem auch sei, ich war aus der Übung. Ich hatte keine, bzw. nur wage Ideen. Selbst zum schreiben halte ich nur selten einen Stift in der Hand.


Mein Handgelenk war eingerostet, ungeübt, innerlich verstaubt, ja regelrecht verkrampft. Meine Kreativität wollte weiter schlafen, sich umdrehen und die Decke über den Kopf ziehen. Meiner Meinung nach ist dies deutlich am ersten Bild zu erkennen. Ich weiß nicht wie, aber irgendwie habe ich es geschafft das erste Bild zu vollenden. Es war das schwerste und anstrengendste von allen. Natürlich ist es auch komplett anders geworden, als ich es mir in meinem Kopf vorgestellt hatte. Jetzt ist es allerdings völlig egal. Denn mein Ehrgeiz war nach diesem ersten kleinen Erfolg geweckt. Ich wollte es wieder tun und ich wollte es besser hinbekommen! 



Ich war wie berauscht.

Im Vorfeld hatte ich mir bereits 19 Ideen überlegt, die ich zeichnerisch umsetzen wollte. Das war tatsächlich verschwendete Zeit, denn lediglich eine von diesen Ideen setzte ich tatsächlich in die Tat um. Alle anderen Bilder entstanden aus der Situation heraus, aus dem Flow um genau zu sein. Ich fühlte mich bei jeder Zeichnung wie ein Fisch im Wasser. Ich war einfach in meinem Element. Für meine Landschaftsbilder diente jeweils eines meiner Fotos als Vorlage. Ich war wie berauscht. Mein Gehirn schaltete während des zeichnen alles andere aus, so fokussierte ich mich ganz auf das was ich tat. Es gab nur noch meinen Notizblock, meine Stifte und mich selbst.  



Die Sache mit dem Ziel

Die Challenge in diesem Sinne habe ich nicht bestanden, denn bei mir sind es keine 31 Zeichnungen geworden, sondern lediglich 24. Bereichert hat mich der Inktober dennoch in einem Maße, das ich kaum fassen kann. Ja verdammt, es war stressig jeden Tag irgendwie etwas Zeichenzeit unterzubringen. Manchmal reichte es nur für 20 Minuten und an einigen Tagen ist es mir gar nicht gelungen, da ich durch einen häuslichen Notfall und entsprechenden Arbeitseinsätzen Abends zu erschöpft war. Dennoch empfand ich den Stress positiv, da ich während ich zeichnete vollkommen entspannen konnte. Einen so ausgeglichenen und energiereichen Monat hatte ich schon lange nicht mehr.



Mein Ziel ist es durch die gezwungene Regelmäßigkeit Routine zu gewinnen und so wieder eine gesteigerte Lust am zeichnen und malen zu erhalten.

Mein persönliches Ziel habe ich definitiv erreicht. Denn meine Lust ist wieder geweckt. Vor allem nicht nur meine Lust, sondern auch meine Kreativität! Der ein und andere wird sich daher dieses Jahr über etwas selbstgemachtes von mir zu Weihnachten erfreuen dürfen. (Also zumindest hoffe ich, dass sich die Personen darüber freuen werden.) Was ich genau im Sinn habe, wird hier an dieser Stelle nicht verraten - der Spion liest mit. 😉






Was bleibt.

So genau weiß ich das noch nicht. Die Zeit wird es zeigen. Meine Lust ist geweckt. Ab und an werde ich bestimmt wieder etwas zu Papier bringen. Ideen schwirren mir bereits im Kopf herum. In meinen Fingern kribbelt es bereits und ich möchte soooo gerne Farbe einsetzen.
Zunächst werde ich allerdings erst meine Weihnachtsidee umsetzen. Darauf freue ich mich schon ganz besonders.

An dieser Stelle ein großes DANKE an diejenigen die mich im Oktober immer wieder motiviert haben mit ihren Rückmeldungen und Feedbacks.

Und irgendwie muss ich noch lernen, wie man die Zeichnungen gut in einem Blogpost darstellen kann... ohne dass das Bild grau und unscharf wirkt. Hast du vielleicht irgendwelche Tipps?

Kommentare:

  1. Huhu!

    Ich hoffe ja etwas, dieser Spion zu sein :D

    Ich fand es auch immer wieder schön Bilder zu sehen von dir. Ich würde mich sehr freuen, öfter was bei Instagram von dir zu entdecken oder auf dem Blog. Egal, hauptsache mehr Bilder!

    Warum deine Bilder grau sind, weiß ich auch nicht, aber wieso sie unscharf sind, kann ich dir sagen: Sie werden durch dein Blogdesign skaliert und wenn ein Bild durch das Design skaliert wird, wird es unscharf. Wenn man die Bilder nämlich im normalen Format anschaut, sind sie scharf :)
    Also Bilder kleiner abspeichern damit es nicht skaliert wird oder du machst sie Klickbar, dass man sie groß und scharf anklicken kann.

    Bin zumindest sehr gespannt wie sehr sich deine Kreativität in deinem Alltag jetzt so ausbreitet.

    LG
    Bammy

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    1. Hehe, wer weiß. Vielleicht wird ja deine Hoffnung erfüllt? ;)

      Das ist sooo lieb von dir! Da es mich momentan wirklich in den Fingern kribbelt kann es durchaus sein, dass ich demnächst wieder mehr auf Papier bringen werde (und vor allem kann).

      Olala, da stellst du mich ja vor einer Herausforderung... auf jeden Fall herzlichen Dank für deine Erklärung - jetzt verstehe ich es! Ich habe gestern schon versucht mal ein wenig zu googlen wie das mit den Web-Gallerien bzw. Slideshows funktioniert... aber das war mir zu viel html und css aufeinmal ^^°

      *flausch*
      nossy

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  2. wirklich toll. deine zeichnungen sind absolut super und es ist wunderbar was du beschreibst. ich kenne das gut von der fotografie und fotobearbeitung <3 da versinkt man in eine ganz andere welt und zeit und raum verschwimmen.
    zeichnen kann ich leider gaaar nicht, die verbindung zwischen hirn und hand funktioniert bei mir leider einfach nicht.

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    1. Fotografieren ist ja auch eines meiner Hobbys, aber die Bildbearbeitung so gar nicht... da bin ich immer sehr fasziniert, was andere so künstlerisch aus ihren Fotografien herausholen können!

      Lieben Gruß
      nossy

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    2. ja bildbearbeitung ist definitiv nochmal ein ganz eigenes thema. ich muss ja sagen, dass es mich immer schon interessiert und fasziniert hat, allerdings habe ich wenig zeit dafür und es muss schnell gehen. von dem her hab ich mittlerweile einen richtig bequemen lightroom-workflow, sodass ich für jedes bild - wenn ich mich mal entschieden habe, wie der bildlook sein soll - eigentlich nie mehr als 2 minuten brauche.

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  3. Super, dass du dich wieder motivieren kannst, zu zeichnen!! Ich mache das ja auch täglich aber wesentlich weniger aufwändig.

    Und Challenges sind einfach immer toll, um sich motivieren zu lassen. Deswegen schreibe ich gerade auch beim NaNoWriMo mit.

    Liebe Grüße

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    1. DA hast du auf jeden Fall recht!

      Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Schreib-Challenge!

      Liebe Grüße, nossy

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