07.01.2018

[Lesezeit] Am Ende aller Zeiten von Adrian J. Walker


Wie weit würdest du gehen … für die, die du liebst? 

Edgar Hill ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt. Unzufrieden mit sich und seinem Alltag in Schottland als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer, fragt er sich vor allem eins: Hat das alles irgendwann einmal ein Ende? Er ahnt nicht, dass sich die Katastrophe bereits anbahnt. 

Als das Ende kommt, ist sein Weg gefährlich: Im postapokalyptischen England kämpft jeder gegen jeden ums blanke Überleben.
Kurzbeschreibung amazon.de

Dieses Buch ist tatsächlich irgendwann einmal ein Spiegel Bestseller geworden. Eine Menge Leute scheinen dieses Buch also bereits gelesen zu haben und haben es womöglich für mehr oder weniger gut befunden. 

Edgar, Ed, ist der Hauptcharakter in dieser Endzeit-Geschichte. Ein gelangweilter Mann der alles hat und doch nicht glücklich ist. Er trinkt und säuft und versucht sich so oft wie möglich von seinen Pflichten zu drücken. Kein ehrbarer Mann, wenn du mich fragst. Nun, dennoch ist er der "Held" in dieser Geschichte. 

Warum die Welt untergeht wird zunächst in dem Buch nicht erklärt. Erst später erfährt man, das ein Asteroidenschauer der Verursacher ist. Und Schauer, ist absolut untertrieben. Der Schauer macht aus unserer schönen Erde regelrecht Schweizer Käse. Wie in jedem guten postapokalyptischen Buch, müssen sich die Menschen erst neu ordnen, in Gruppen zusammenfinden und eben irgendwie überleben.

Unser Glaube ist nur eine Sammlung von Geschichten,
die wir uns selbst erzählen, um uns die Angst zu nehmen.
Ed

Erstaunlicherweise wurde wohl nur die Nordhalbkugel der Erde getroffen. So dass die Länder der Südhalbkugel Rettungsmissionen aussenden. Eds Familie wird von solch einer Rettungsmannschaft evakuiert. Ed selbst, war natürlich mal wieder nicht zur Stelle. So kommt es, dass er und ein paar weitere bunt zusammengewürfelte Charaktere versuchen zum Sammelpunkt zu gelangen, wo alle Evakuierten aufgefangen werden um sie anschließend mittels bereitgestellter Schiffe nach Afrika und Co. zu bringen. 

Die große Frage ist, wie kommen Sie da hin? 
Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt noch mehr Spoiler, aber nun ja... nach ein paar Irrungen und Wirrungen joggen sie... und erleben auf ihrer Strecke die ein und andere merkwürdige Geschichte.

Das Buch selbst ist spannend geschrieben, ohne Frage. Dennoch finde ich die Geschichte, wie Ed beinahe aus mir nichts, dir nichts zum Marathonläufer wird absolut unglaubwürdig. Eine merkwürdige Vorstellung...

Kommentare:

  1. Huuh, ich möchte dieses Jahr einen Marathon laufen, vielleicht sollte ich das Buch vorher lesen und hoffen, dass es etwas mit mir macht und ich wie durch Zauberhand es schaffe, 42km zu laufen. :D

    Ich werde das Buch einmal auf meine Leseliste setzen, obwohl ich es tatsächlich auf den ersten Blick gar nicht so lesen würde.

    Liebe Grüße
    Wiwi

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    1. Oha, das ist mal ein Vorhaben. Dann wünsche ich dir viel Erfolg dabei.
      Wobei ich bezweifle, dass das Buch dir dabei helfen kann. Obwohl, wenn Ed es schaffen konnte... kann es vielleicht auch jeder andere schaffen. ;D

      Keine Ahnung, aber vielleicht hilft die Eds Geschichte wirklich dabei. Probiere es aus.

      Viele Grüße, nossy

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